Analytics & Conversion

Shopify Conversion Rate Breakdown: Finde die Stelle, an der Umsatz liegen bleibt

Die Gesamt-Conversion sagt dir, dass etwas hakt. Der Breakdown zeigt dir, wo du suchen musst – auf der Produktseite, im Warenkorb oder im Checkout.

Kurzantwort

Der Shopify Conversion Rate Breakdown bildet vier Stufen ab: alle Sessions, Sessions mit Warenkorbzugabe, Sessions, die den Checkout erreicht haben, und Sessions mit abgeschlossenem Checkout. Vergleichst du die Übergänge, erkennst du, an welcher Stelle die meisten Besucher verloren gehen. Erst dann lohnt sich die passende Änderung.

Erst messen, dann ändern

Shopify bringt Funnel-Daten und Shopverwaltung an einen Ort. So kannst du eine konkrete Bremse bearbeiten, statt gleichzeitig Preis, Theme und Rabatte umzubauen.

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Die vier Funnel-Stufen

All sessionsAlle gezählten Online-Store-Sessions im gewählten Zeitraum.
Sessions with cart additionsSessions, in denen mindestens ein Produkt in den Warenkorb gelegt wurde.
Sessions that reached checkoutSessions, die bis zum Checkout gekommen sind.
Sessions that completed checkoutSessions mit abgeschlossenem Checkout. Diese Zahl kann von der Bestellanzahl abweichen.

Shopify berechnet die Gesamt-Conversion als abgeschlossene Checkout-Sessions geteilt durch alle Sessions. Für die Diagnose sind die Übergänge dazwischen oft hilfreicher.

Welcher Übergang bricht?

Wenig Warenkorbzugaben

Dann liegt die erste Bremse meist vor dem Warenkorb: Traffic passt nicht, der Nutzen bleibt vage, Bilder beantworten Fragen nicht oder Preis, Varianten und Lieferzeit wirken unklar. Arbeite an der niedrigen Add-to-Cart-Rate, bevor du den Checkout umbaust.

Viele Warenkörbe, wenige Checkout-Starts

Hier lohnt sich der Blick auf Gesamtpreis, Versandkosten, Rabattlogik, Lieferhinweise und den Checkout-Button. Die Seite zur Reached-Checkout-Rate führt dich durch diese Prüfung.

Viele Checkout-Starts, wenige Käufe

Prüfe verfügbare Zahlungsarten, Versandoptionen, Pflichtfelder, Fehlermeldungen und Vertrauen. Dafür ist die Checkout Conversion Rate die passendere Kennzahl.

Open Funnel und Closed Funnel

Im Open Funnel dürfen Sessions an unterschiedlichen Stellen einsteigen. Das ist wichtig, weil Käufe aus Social-Commerce-Kanälen oder direkte Checkout-Wege nicht immer den klassischen Warenkorbpfad durchlaufen. Der Closed Funnel zählt nur Sessions, die alle Schritte in der vorgesehenen Reihenfolge durchlaufen. Nutze den Open Funnel für das breite Bild und den Closed Funnel, wenn du den klassischen Shopweg isolieren willst.

Bevor du Schlüsse ziehst

  • Human Traffic filtern: Bot-Traffic kann die Conversion schwächer aussehen lassen.
  • Zeiträume vergleichen: Ein einzelner Tag ist bei wenig Traffic schnell verzerrt.
  • Quellen und Landingpages trennen: Ratgeber-Traffic verhält sich anders als kaufnahe Produktanzeigen.
  • Consent bedenken: Shopify zählt Sessions nur, wenn Besucher die dafür nötigen Cookies akzeptieren.
  • Nur eine Hauptänderung testen: Sonst weißt du später nicht, was gewirkt hat.

Ein einfacher Diagnoseplan

  1. Wähle einen aussagekräftigen Zeitraum.
  2. Filtere möglichst auf menschlichen Traffic.
  3. Notiere die vier Funnel-Stufen.
  4. Markiere den schwächsten Übergang.
  5. Prüfe dort drei konkrete Kaufhindernisse.
  6. Ändere zuerst das Hindernis mit der größten Reichweite.

Offizielle Quellen

Nächster Schritt

Öffne deinen Conversion Rate Breakdown und entscheide dich für genau einen Übergang. Je klarer die Diagnose, desto kleiner und sinnvoller wird dein nächster Test.