Viele Shops prüfen Startseite und Produktseite sorgfältig. Das Kundenkonto wird erst bemerkt, wenn ein Kunde nachfragt. Genau da verschenkt man Vertrauen nach dem Kauf.
Kurzantwort
Shopify-Kundenkonten lassen sich über Sign-in-Links, Branding, Apps und den Checkout-and-Accounts-Editor steuern. Der Editor verwaltet Checkout, Danke-Seite, Bestellstatusseite und Kundenkonto-Seiten an einem Ort. Manche Branding-Optionen aus dem Checkout gelten automatisch auch für Kundenkonto-Seiten.
1) Was du wirklich anpassen solltest
- Logo und Farben passend zum Shop.
- Ein gut sichtbarer Login-Link.
- Klare Navigation zu Bestellungen und Profil.
- Rückgabeweg, wenn du Self-Serve-Retouren nutzt.
- Buy-again oder Wiederkauf nur, wenn es wirklich passt.
Der Kunde kommt ins Konto meistens mit einer Aufgabe. Diese Aufgabe sollte schnell lösbar sein.
Teste nach dem Kauf, nicht nur vor dem Kauf
Mach eine Testbestellung und öffne danach Konto, Bestellstatus und Danke-Seite. Genau dort zeigt sich, ob dein Shop nach dem Kauf ruhig wirkt.
Konto in Shopify testen2) Nicht überladen
Eine gute Konto-Seite beantwortet:
- Wo ist meine Bestellung?
- Wie ändere ich meine Daten?
- Wie kaufe ich nochmal?
- Wie starte ich eine Rückgabe?
- Wie erreiche ich den Shop?
Promo-Blöcke, Upsells und App-Widgets können sinnvoll sein. Aber wenn sie die eigentliche Aufgabe verdecken, schaden sie.
3) Vorsicht bei alten Konto-Anpassungen
Wenn du noch alte Customer-Account-Seiten oder Theme-Anpassungen nutzt, solltest du beim Wechsel auf neue Kundenkonten prüfen, was wirklich übernommen wird. Shopify weist darauf hin, dass Apps oder Liquid-Anpassungen aus alten Konto-Seiten nicht automatisch in die neue Version wandern.
Offizielle Quellen
- Shopify Help Center: Setting up and managing customer accounts
- Shopify Help Center: Checkout and accounts editor
Nächster Schritt
Teste ein Konto mit einer echten Testbestellung. Wenn du Bestellstatus, Rückgabe und Kontakt nicht in wenigen Klicks findest, ist das Konto noch zu unklar.