Filter sind kein Luxus für große Shops. Sobald du mehrere Varianten, Materialien oder Produktgruppen hast, können sie aus einer langen Liste wieder einen kaufbaren Weg machen.
Kurzantwort
Mit der Shopify Search & Discovery App kannst du Filter für Kollektionsseiten und Suchergebnisse erstellen. Shopify nennt Standardfilter wie Verfügbarkeit, Kategorie, Preis, Produkttyp, Tags und Anbieter. Eigene Filter können aus Produktoptionen, Metafields oder Metaobjects kommen.
1) Erst prüfen: zeigt dein Theme Filter überhaupt?
Shopify weist darauf hin: Wenn dein Theme Filter nicht unterstützt, kannst du sie in der App zwar erstellen, sie werden Kund:innen aber nicht angezeigt. Prüfe also erst die Theme-Unterstützung, bevor du lange Filterlogik pflegst.
Der beste erste Filter ist selten kreativ
Wähle für deine wichtigste Kollektion drei Dinge, nach denen Käufer wirklich entscheiden: Größe, Farbe, Preis, Verfügbarkeit, Material. Mehr braucht der Start oft nicht.
Shopify Filter testen2) Gute Filter für kleine Shops
- Kleidung: Größe, Farbe, Passform, Verfügbarkeit.
- Home-Produkte: Material, Farbe, Raum, Maße.
- Digitale Produkte: Format, Thema, Schwierigkeitsgrad.
- Zubehör: Kompatibilität, Größe, Preisbereich.
Nutze Käuferwörter, nicht interne Begriffe aus deiner Warenpflege. Niemand filtert gern nach „Drop 03 - intern“.
3) Filter sind nur so gut wie deine Produktdaten
Wenn Farben, Größen oder Materialangaben uneinheitlich gepflegt sind, werden Filter unruhig. Dann stehen plötzlich „beige“, „Beige“, „natur“ und „creme“ nebeneinander, obwohl Käufer nur eine einfache Auswahl wollten.
Dazu passend: Produktvarianten sauber erstellen und Kollektionen sinnvoll aufbauen.
4) Typische Filter-Fehler
- Zu viele Filter auf einmal.
- Tags als Filter nutzen, obwohl Tags chaotisch gepflegt sind.
- Filterwerte mit internen Abkürzungen.
- Leere oder fast leere Filterwerte prominent anzeigen.
- Mobile Ansicht nicht testen.
Offizielle Quellen
Nächster Schritt
Öffne deine wichtigste Kollektion und frage: Welche drei Kriterien würde ein fremder Käufer nutzen, um schneller zu entscheiden? Genau daraus entstehen die ersten Filter.