Kurzantwort
In Shopify kannst du pro Produkt Bilder, Videos und 3D-Modelle hinterlegen. Das erste Medium ist das Hauptmedium. Es erscheint auch auf Kollektions-, Warenkorb-, Checkout- und Startseiten. Pro Produkt sind bis zu 250 Medien möglich.
Erst die Kauffrage, dann das Medium
Ein Bild soll etwas zeigen, ein Video etwas erklären und ein 3D-Modell räumliche Zweifel auflösen. Fehlt diese Aufgabe, brauchst du das Medium meist nicht.
Produktseite in Shopify testenDas Hauptmedium bewusst wählen
Das erste Element der Medienliste ist nicht nur ein Galerie-Bild. Es prägt den ersten Eindruck an mehreren Stellen des Shops. Nimm deshalb ein klares Entscheidungsbild: Produkt gut erkennbar, richtige Variante, brauchbare Proportion und mobil lesbare Details.
Im Admin verschiebst du das gewünschte Medium einfach an die erste Stelle. Prüfe danach Kollektionsseite, Warenkorb und Checkout – nicht nur die Produktseite.
Die Galerie als kleine Kaufstrecke
- Überblick: Was ist das Produkt?
- Einsatz: Wie wirkt oder funktioniert es im Alltag?
- Proportion: Wie groß ist es wirklich?
- Detail: Material, Verschluss, Oberfläche oder Lieferumfang.
- Auswahl: Farbe, Größe oder Ausführung sichtbar machen.
- Erklärung: Video oder 3D nur, wenn sie mehr Klarheit bringen.
Es geht nicht um eine möglichst lange Galerie. Es geht darum, dass Käufer nichts Wichtiges erraten müssen.
Formate und Grenzen
Für Kollektionsseiten helfen einheitliche Seitenverhältnisse der Hauptbilder. Das macht die Übersicht ruhiger, ohne dass jedes Produkt gleich aussehen muss.
Typische Fehler
- Das stärkste Bild liegt nicht an erster Stelle.
- Die Galerie mischt Formate und Blickwinkel ohne erkennbare Reihenfolge.
- Wichtige Varianten haben kein passendes Bild.
- Video oder 3D werden hochgeladen, ohne die Darstellung im Theme und auf dem Handy zu prüfen.
- Ein Medium wird entfernt, aber die Datei im Bereich Content > Files bleibt unkontrolliert liegen.
Offizielle Quellen
- Shopify Help Center: Product media
- Shopify Help Center: Adding product media
- Shopify Help Center: Product media types
Nächster Schritt
Nimm dein meistbesuchtes Produkt und prüfe fünf Dinge: Hauptbild, Detail, Anwendung, Größe und Variante. Ergänze nur Medien, die eine davon besser erklären.